Tobia König

Tobia König schloss bereits im Fach Politikwissenschaft ab, bevor sie Medienkunst und Malerei an der HGB Leipzig bei Heribert C. Ottersbach, Tilo Baumgärtel und Christoph Ruckhäberle studierte. In ihren Werken setzt sich die Künstlerin unter anderem kritisch mit Genderstereotypen auseinander. Im Kontext feministischer Diskurse verhandelt Tobia König den Mythos des Künstlergenies, der männlichen Schaffenskraft. Dem in der Kunstwelt überrepräsentierten weiblichen Akt stellt sie von Lebenshunger und Lust getriebene Antitypen gegenüber. In ihrer Nacktheit sind die Protagonist*innen ihrer Bilder auf das Existentielle zurückgeworfen, bestehende Machtverhältnisse werden kritisch hinterfragt. Königs neo- expressionistischen Bilder sind mal poppig, mal melancholisch, aber immer groß in ihrem Gestus.

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